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Ist Whey Protein ungesund bzw. schädlich?

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Einleitung

Whey Protein gehört zu den beliebtesten Protein Arten und ist bei den meisten Nahrungsergänzungsmittel Hersteller der Bestseller bzw. das Umsatzstärkste Produkt. Nahezu jede Firma hat es im Sortiment.

Sogar Drogeriemärkte wie DM haben mittlerweile ihr eigenes Whey Protein im Angebot. Der Markt ist gerade zu überschwemmt mit günstigen Proteinpulver aus Molke.

Doch ist es wirklich ein Produkt welches man bedenkenlos konsumieren kann?Mittlerweile häufen sich die Studien die nachweisen, dass Milcheiweiss ungesund ist. Kanada hat Milch mittlerweile komplett aus der Ernährungspyramide ausgeschlossen.

Die Nachteile von Whey Protein

Es gibt einige grundsätzliche Nachteile die gegen den Konsum von Whey Protein sprechen. Diese sollte man beachten bzw. kennen bevor man zu einem tierischen Proteinpulver auf Basis von Molke Eiweiss greift.

Schwer Verdaulich

Das Hauptproblem an Whey Protein ist die schwere Verdaulichkeit. Das liegt daran, dass die menschliche Verdauung nicht darauf ausgerichtet ist Spezies fremde Säuglingsnahrung zu konsumieren.

Der Mensch besitzt auch nicht die nötigen Enyzme um Milch von Kühen oder anderen Säugetieren vollständig abzubauen. Beispielsweise fehlt uns das Enzym Lactase um den Milchzucker auch Laktose genannt abzubauen und zu verstoffwechseln.

Tierische Hormone

In zahlreichen Milchprodukten, darunter auch Whey Protein sind tierisches Hormone enthalten allen voran Estrogene und IGF-1 die unserem Hormonsystem schaden. Diese exogenen Hormone können das körpereigene Hormonsystem aus dem Gleichgewicht bringen.

milchprodukte Hormone

Keine Ballaststoffe

Whey Protein besitzt im Vergleich zu pflanzlichen Protein Pulvern keine Ballaststoffe. Diese sind besonders wichtig für unsere Verdauung. Sie dienen einerseits als Nährstoffe für unsere Darmflora. Andererseits helfen sie den Darmtrakt sauber zu halten und helfen beim Ausscheiden von Schadstoffen.

Vor allem wenn wir größere Mengen an Proteinpulver zu uns nehmen ist es besonders wichtig, dass wir genügend Ballaststoffe in unserer Ernährung haben um keine Verstopfungen zu bekommen.

Zudem stabilisieren Ballaststoffe unseren Insulinspiegel und wirken sich positiv auf unser Hungergefühl aus. Ein pflanzliches Proteinpulver ist in der Regel wesentlich sättigender als Whey Protein.

Keine Nährstoffe

Ein weiterer kleiner Nachteil ist, dass Whey Protein keinerlei wichtige Mikronährstoffe mit sich bringt. Pflanzliches Protein auf der Basis von Erbsen, Kürbiskernen oder Hanf ist besonders reich an Eisen, Zink, Magnesium und B-Vitaminen. Vor allem (Kraft-)Sportler haben einen erhöhten Bedarf dieser Nährstoffe.

Künstliche Zusatzstoffe

Dieser Aspekt ist ganz klar abhängig vom Produkt bzw. vom Hersteller. Jedoch sind die meisten Whey Proteine mit künstlichen Geschmacksverstärkern, Farbstoffen, Konversierungsmittel und anderen unnatürlichen Substanzen vermengt.

Dieser Aspekt spricht selbstverständlich nicht konkret gegen Molke gerichtet sondern gegen die meisten Protein Produkte die auf Basis von Molke sind.

Whey das beste Protein für den Muskelaufbau? Fehlanzeige!

Aktuelle Studien haben bewiesen, dass Whey Protein überhaupt keine Vorteile bietet wenn es um Muskelaufbau, Regeneration oder Proteinbiosynthese geht. Immer mehr wissenschaftliche Untersuchen zeigen, dass pflanzliche Proteine mindestens genauso gut vom Körper aufgenommen worden sind.

Diese Studie verglich Reis Protein mit Whey Protein als Post Workout Mahlzeit. 24 Kraftsportler im College Alter testeten beide Varianten gegen einander. Nach 8 Wochen wurde die Ergebnisse gemessen. Es gab keinerlei Unterschiede im Bezug auf Muskelzuwächse, Regeneration oder sonstige Leistungsindikatoren.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3698202/

Kraftraining

Praxiserfahrung

Jeder der mit dem Muskelaufbau bzw. Bodybuilding anfängt hat sich schon einmal Whey Protein gekauft. Somit ist bereits jeder mit dem Produkt vertraut. Die negativen Praxiserfahrungen machen sich jedoch erst bei langfristigen Konsum bemerkbar und können sehr unterschiedlich sein.

Folgende Symptome treten nicht bei jedem auf stehen aber häufig in Zusammenhang mit dem Konsum von Whey Protein:

Schlechte Haut

Aufgrund der schweren Verdaulichkeit und der zahlreiche künstlichen Zusatzstoffe führt Whey Protein oftmals zu sehr schlechter Haut. Zudem können sich auch die in Whey Protein enthaltenen Hormone negativ auf unsere Haut auswirken.

Die Folge sind Rötungen, Pickel und in seltenen Fällen Ansätze erster Akne.

Erste kleiner Studien bestätigen diese Beobachtungen und Zusammenhänge.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3900340/

 

Blähungen

Mindestens genauso unangenehm wie schlechte Haut sind Blähungen welche bei regelmäßigen Whey Protein Konsum entstehen können. Das liegt wie oben schon beschrieben daran, dass unser Körper nicht die nötigen Enzyme besitzt um Stoffe wie Lactose vollständig abbauen zu können.

Die Folge sind Blähungen und Probleme mit der Verdauung. Blähungen sind meistens die ersten Anzeichen, dass etwas im Verdauungstrakt nicht stimmt. Sie sollten nicht ignoriert oder belächelt werden.

Whey Protein ist ein Abfallprodukt

Zu guter Letzt sollten wir uns im Klaren sein, dass Whey Protein nichts anderes ist als ein Abfallprodukt der Milchindustrie. Jahrelang wurde die überschüssige Molke welche bei der Milchproduktion anfiel teuer entsorgt. Bis jemand auf die Idee kam Geld daraus zu machen. Daraus entstand ein Millionenmarkt

Mittlerweile verkauft fast jedes Supplement Unternehmen Whey Protein zu billigsten Preisen. Das liegt daran, dass Molke ein Abfallprodukt ist und die Herstellung bzw. Weiterverarbeitung zu Protein Pulver sehr einfach ist.

Whey Protein Alternative

Es gibt zahlreiche pflanzliche Alternativen zu Whey Protein. Ein Großteil sind zwar qualitativ sehr hochwertig und auch verträglich aber geschmacklich sehr schlecht.

Das vegane Protein von Gym Pro bildet eine Ausnahme. Es ist ein pflanzliches Protein welches wirklich in allen Aspekten überzeugt. Es bietet nicht nur eine hohe Qualität sondern auch der Geschmack ist ausgesprochen gut.

Die Kombination aus Reis und Erbse liefert alle essentiellen Aminosäuren mit einem hohen Leucin Anteil. Somit ist die Wertigkeit mindestens genauso hoch wie die von Whey Protein.

Zusammenfassung

Whey Protein ist bei regelmäßigen Konsum definitiv nicht gesund. Es ist mehr oder weniger ein weiterverarbeitetes Produkt der Milchindustrie und wird besser vermarktet als es eigentlich ist.

Es gibt zahlreiche Alternativen auf dem Markt die wesentlich besser und gesünder. Vor allem langfristig gesehen sind vor allem pflanzlichere Alternativen wesentlich nachhaltiger, sowohl aus gesundheitlicher als auch ökologischer Sicht.

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